Mahltechnik

Rätzscheibenmühle

Das Mahlgut gelangt über einen rechteckigen Trichter durch die Mühleneinfüllöffnung in den Einfüllbereich der Vorschubschnecke. Die horizontale Vorschubschnecke fördert das Produkt vom Einfüllbereich zum Mahlwerkzeug. Das Mahlwerkzeug ist das eigentliche Herz der Mühle und besteht aus einer rotierenden Scheibe mit sternförmig darauf befestigten Rätzmessern. Durch die schnell rotierende Mahlscheibe werden kleinste Partikel abgetrennt und beschleunigt. Die dabei entstehenden Zentrifugalkräfte schleudern das gemahlene Produkt durch einem einstellbaren Austrittsspalt nach aussen in das Auswurfgehäuse.

Die Strukturbeeinflussung des Mahlgutes erfolgt durch die stufenlos verstellbare Mahlwerkzeugdrehzahl, die Breite des Produktaustrittsspaltes und durch die Messergrösse. Die gesamte Mahlwerkzeugeinheit inklusiv Antrieb ist auf einen um 90° schwenkbaren Drehmechanismus montiert, der einfach herausgezogen und gedreht werden kann. Dies erlaubt schnellen Zugang zu den Rätzmessern für die wirtschaftliche Durchführung von Wartungsarbeiten.

Quetschmühlen

Quetschmühlen bestehen hauptsächlich aus zwei unterschiedlich grossen und gegeneinander rotierenden Edelstahl-Walzen. Die Walzen haben eine Prägung und das Mahlgut wird eingezogen, zerquetscht und durch die resultierende Differenzdrehzahl teilweise auch zerrissen. Der Mahlspalt und damit auch der Zerkleinerungsgrad kann verändert werden. Eine Rutschkupplung schützt die Mühle vor Beschädigung durch zu grosse Fremdkörper.